Warum Loslassen nichts mit Aufgeben zu tun hat
- Heike Hoffmann

- vor 2 Tagen
- 1 Min. Lesezeit

"Du musst einfach loslassen."
Vielleicht hast Du diesen Satz schon einmal gehört.
Gut gemeint – und doch oft leichter gesagt als getan.
Denn was bedeutet Loslassen eigentlich?
Viele Menschen verbinden damit Aufgeben. Etwas verlieren. Sich geschlagen geben.
Ich sehe das anders.
Loslassen bedeutet nicht, dass Dir etwas egal wird.
Es bedeutet, dass Du aufhörst, gegen Dinge anzukämpfen, die Du im Moment nicht verändern kannst.
Wie oft halten wir an Gedanken fest, die uns Kraft kosten?
An Gesprächen, die längst vorbei sind.
An Erwartungen, die wir erfüllen möchten.
Oder an dem Gefühl, immer alles richtig machen zu müssen.
Dabei merken wir oft gar nicht, wie viel Energie genau das kostet.
Loslassen beginnt nicht im Kopf.
Es beginnt dort, wo wir bereit sind, einen Moment innezuhalten.
Nicht alles sofort lösen zu müssen.
Nicht jede Antwort schon heute zu kennen.
Manchmal reicht ein tiefer Atemzug.
Manchmal hilft es, sich zu fragen:
"Darf ich das für heute einfach einmal ruhen lassen?"
Das bedeutet nicht, dass wir aufgeben.
Es bedeutet, dass wir freundlich mit uns selbst werden.
Dass wir erkennen dürfen, dass nicht alles gleichzeitig getragen werden muss.
Ich glaube, genau darin liegt eine große Freiheit.
Nicht im Perfektsein.
Sondern darin, sich selbst zu erlauben, leichter zu werden.
Genau aus diesem Gedanken ist auch eines meiner Audios entstanden.
Ein paar ruhige Minuten, in denen Du nichts verändern musst.
Du darfst einfach loslassen.
Gedanken.
Anspannung.
Den Druck.
Und vielleicht spüren, dass neue Leichtigkeit oft genau dort beginnt.

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